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DAS FERNSEHEN DER BÜRGER

SO BAUEN ARCHITEKTEN AUTARK FÜR SICH SELBER mit LiveChat

vor 4 Wochen
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Donnerstag, 17.10.2019|20:30 #632. Sendung

Die Bilanz ist erschütternd: Noch immer planen und bauen Architekten den größten Teil der neuen Häuser ohne den geringsten Ansatz zur Eigen-Energieversorgung. Die Mehrzahl der Neubauten setzt auf die Versorgung von immer teurer werdenden fossile Energieträger.

Architekt Michael Waldheim hat es anders gemacht. Er konzipierte und baute für sich ein Haus mit PV-Anlage auf dem Dach und Hauskraftwerk im Keller. Das Haus ist riesig, aber auch mit einer kleineren Erzeugung und Speicherung CO2-neutral. Die Eigen-Energieproduktion ist auch viel günstiger als der Einkauf von Gas oder Öl. Offenbar hat sich das bei den Architekten noch nicht herumgesprochen.

Dr. Piepenbrink zeigt in der Auswertung eine erschütternde Bilanz des Bestandes und Neubaus von Wohnbauten. Es wird Zeit, dass die Architekten die veränderten Zeiten wahrnehmen. Architekt Michael Waldheim hat es dagegen getan: in Großlohra. Das Gebäude selber: Ein Familien-Büro- und Mehrgenerationenhaus. Zunächst soll dort ein 4-Personen-Haushalt einziehen. Die Wohnfläche: beeindruckende 313 Quadratmeter. Der Komfortstrombedarf wird auf ca. 5000 Kilowattstunden prognostiziert, der Wärmebedarf auf ca. 4000 Kilowattstunden. Dies würde bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde im Jahr rund 2700 €uro ausmachen. Wie leistungsfähig inzwischen moderne Energiewende-Technik geworden ist, zeigt sich gerade bei einem so großen Haus.

Konzipiert und realisiert wurde eine PV-Anlage mit 9,6 kWp-Leistung. Dazu kommt als Stromspeicher das Hauskraftwerk S10E mit 9,6 Kilowattstunden Batteriekapazität von E3/DC. In der Wärmetechnik griff Architekt Michael Waldheim auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Besonders raffiniert: Die Anordnung der Photovoltaikmodule. Link zum ursprünglichen Referenzfilm: KLICK.
#632. Sendung

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