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Verhaftungen bei Ankunft des kurdischen "Langen Marsches" in Köln

vor 9 Monaten
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Die Polizei hat am Freitag in Köln mindestens einen kurdischen Demonstranten verhaftet. Dieser war Teil einer kurdischen Gruppe war, die einen sogenannten "Langen Marsch" von Bonn nach Düsseldorf unternahm. Damit soll des 20. Jahrestags der Festnahme des Führers der PKK Abdullah Öcalan gedacht und seine Freilassung gefordert werden.

Die Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass die Festnahme auf dem Plateau vor dem Hauptbahnhof neben dem Dom stattfand. Man sieht, wie die Polizei den Demonstranten ergreift und zu Boden bringt, bevor sie ihn verhaften.

Der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Frank Börner (SPD) hat bei einem Besuch des kurdischen Vereins den Polizeiübergriff gegen einen Hungerstreikenden als menschenrechtswidrig und die kurdischen Forderungen als nachvollziehbar bezeichnet.

Öcalan wurde am 15. Februar 1999 vom türkischen Geheimdienst in der kenianischen Hauptstadt Nairobi verhaftet und in die Türkei gebracht. Aus diesem Anlass finden an vielen Orten Europas mehrtägige Märsche statt, mit denen auf die vor drei Monaten von der HDP-Abgeordneten Leyla Güven initiierte Hungerstreikbewegung aufmerksam gemacht wird.

In Hamburg startete die zweite Etappe eines "Langen Marsches" in Wilhelmsburg. Die Demonstration endete am Freitag mit einer Kundgebung vor dem Rathaus.

Im niedersächsischen Hude ist gestern ein "Langer Marsch" Richtung Bremen gestartet. Die erste Etappe endet in Delmenhorst. Heute geht es von Delmenhorst weiter nach Bremen, wo vor der Bürgerschaft eine Kundgebung geplant ist.
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