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Unruhen in Chile: Demonstranten erwischen und attackieren Plünderer

vor 3 Wochen
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Auch nach dem Wochenende der massiven Unruhen gehen in ganz Chile die Proteste weiter. Inmitten des Chaos, das Polizei und Demonstranten auf die Straßen tragen, nutzen auch viele die Gelegenheit, sich selbst zu bereichern. Neben massiven Zusammenstößen kommt es zu Brandstiftung, Vandalismus und Plünderungen. Folgende Aufnahmen zeigen Demonstranten, die einen solchen Plünderer in Santiago erwischen.

Sie umzingeln ihn, treten immer wieder gegen seinen Einkaufswagen, in dem sich sein Diebesgut befindet. Er versucht den Wagen festzuhalten, wird aber letztendlich dazu gezwungen, ohne seine Beute zu flüchten. 

Der Twitter-User, der das Video veröffentlicht hat, schreibt dazu:

Das ist das echte Volk, lasst euch nicht täuschen. (...) Das sind die Leute, die protestieren, aber nicht stehlen. (...) Und diejenigen, die stehlen, verflucht seid ihr!

Eine Erhöhung der U-Bahn-Fahrpreise in der chilenischen Hauptstadt löste erste Proteste aus, die sich im Laufe der folgenden Tage auf fast alle Regionen Chiles ausweiteten und zu einer Massenbewegung für einen sozialen Umbruch wurden. Die chilenische Regierung verhängte den Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre im ganzen Land. Mittlerweile sollen mindestens 13 Menschen bei den Unruhen getötet worden sein. TeleSur schreibt mit Berufung auf lokale Medien sogar von 15 Toten und über 2.000 Festnahmen, während "die Behörden nur zwei Todesfälle bestätigten".

Die chilenische Regierung unter Präsident Sebastián Piñera hat die Preiserhöhung für die U-Bahn mittlerweile zurückgezogen und einen Dialog zur Einigung mit den friedlichen Demonstranten vorgeschlagen. Auf der anderen Seite warnte sie vor Radikalen, die gezielt Krieg auf die Straßen trügen.Mehr auf unserer Webseite: https://deutsch.rt.com/

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