Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Roban 2.0 & 3.0 Roban 2.0 & 3.0

Es ist eine Utopie zu glauben es geht weiter wie bisher!

Lastentragender Strohballenbau - Fragerunde mit Werner Schmidt Teil 3

vor 7 Jahren
0
0
193

http://www.schoenwasser.at
http://www.oekofilm.de
http://www.atelierwernerschmidt.ch/de

Quell; mit freundlicher Unterstützung von Werner Schmidt
Motivation Strohbau
Das Leben heutzutage ist sehr technisiert. Vom elektrischen Licht über das Smartphone vielleicht bis hin zum selbstfahrenden Auto? Es scheint, als sei nichts unvorstellbar. Doch die Technik kennt Grenzen. Keine Grenzen der Machbarkeit, sondern Grenzen der Praktibilität. Die Glühbirne geht kaputt- wir tauschen sie- sie kostet nicht viel. Das kaputte Smartphone ist schon schmerzlicher. Und beim kaputten Auto heisst es wieder ein paar Jahre Geld verdienen für den Ersatz. Wieso also alles mit Technik vollstopfen? Bis vor 100 Jahren ging es ja auch mit low-tec.

Echte Passivhäuser greifen hier an! Mit dicker Isolation, passiven Solargewinnen und sinnvoller low-tec wie thermischen Solaranlagen. Ausserdem sollte man nicht die eingesparte Heizenergie in Form von Dämmstoffen auf die Fassade kleben. Es gibt Alternativen! Natürliche Materialien sind für das Wohnraumklima, den Rückbau und das Recycling meist viel besser! Ausserdem sind sie oftmals auch viel Athmungsaktiver als Kunststoffe und ähnliches. Sie würden ihren Kopf schliesslich auch nicht unbedingt in eine Platiktüte stecken...

Über den Umweg mehrerer konventionell isolierter Passivbauten, bei welchen sich das Konzept der niedrigen Technisierung bewehrt hat, fing schließlich das Thema Stroh Anklang bei Werner Schmidt.
Bestechend durch seine geringe Energie in der Herstellung, dem hohen Isolationswert und der Athmungsaktivität, ist es also das ideale Material für ein low-tec Passivhaus.

Im Laufe der Jahre haben wir hier im Atelier verschiedene Strohbauformen weiterentwickelt. Von der lasttragenden Strohbauwand über strohgefüllte Holzelemente bis hin zu modularen Stroh-Element- Häusern. Jeder Strohentwurf ist individuell, und wir freuen uns immer über neue, experimentelle Aufgaben. Unser Ziel ist es, noch näher an die Idee eines autarken Gebäudes heranzukommen.

Verantwortliche:
Verein Keimblatt (Projekt Schönwasser - Initiator Ronald Wytek)