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Mythos Sechstagekrieg? | 20. April 2014 | klagemauer.tv

vor 5 Jahren
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http://www.klagemauer.tv/?a=showportal&keyword=terror&id=2865

Die meisten Stimmen aus Politik, Medien, Wissenschaft, Medizin, Geschichtsschreibung usw. kommen in der Gestalt eines Dogmas daher, einer Meinung, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich für alle gelten muss. Das Dogma einer angeblich „existentiellen Bedrohung" z.B. rechtfertigt Eroberungskriege, das Dogma eines HIV-Virus rechtfertigt die Abgabe von gewinnbringenden und oft tödlichen Medikamenten, das Dogma der Toleranz rechtfertigt Zwang, usw. Ständig werden neue Dogmen wie „Allgemeine Erklärungen" (der Menschenrechte), „Toleranzpapiere" oder „Etikettenkataloge" etc. erarbeitet, um die Ideale einer gleichgeschalteten Welt weiter durchzusetzen.
KlagemauerTV kommt mit dem „Dogma" der freien, unzensierten Berichterstattung daher und appelliert auch diesmal wieder an die Mündigkeit jedes Menschen, seiner inneren Intuition folgen zu lernen.

Miko Peled*, ein israelischer Friedensaktivist, nennt die israelischen existentielle Bedrohung Israels, die 1967 zum Sechstagekrieg führte, einen Mythos. [...] Er untersuchte die israelischen Armeearchive und folgerte: „Gemäß den Generälen, einer davon war mein Vater, war da nicht nur keine existentielle Bedrohung (seitens arabischer Armeen), sondern die Generäle sagten klar, dass die ägyptische Armee mindestens ein Jahr braucht, bis sie kriegsbereit sei. Darum sei es ein günstiger Moment, sie anzugreifen und zu zerstören. Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) zerstörten sie und fuhren fort, Jordanien und Syrien zu attackieren. Die IDF benötigten sechs Tage und hatten 700
Verluste, um geschätzte 15.000 arabische Soldaten zu töten, und um das Westjordanland, den Gazastreifen, die Golanhöhen und den Sinai einzunehmen. Man mag denken, es sei ein Wunder gewesen, doch war es eine genauestens durchgeplante Operation gegen Staaten, welche keine annähernd vergleichbar ausgerüsteten Streitkräfte hatten. Die IDF hatten ihr Ziel erreicht, das ganze israelische Land zurückzuerobern [...]."



*Miko Peled wuchs in Jerusalem in einer zionistischen Familie auf, war kurze Zeit Mitglied einer Spezialeinheit, bevor er begann, sich für einen einzigen demokratischen Staat mit gleichen Rechten für Israelis und Palästinenser einzusetzen.


Quellen/Links:
http://www.arabworldbooks.com/arab/mico_peled_ethnic_cleansing_invented_people.htm
- http://mikopeled.com