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Erpressungsopfer Schweiz | 08. Mai 2014 | klagemauer.tv

vor 5 Jahren
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http://www.kla.tv/?a=showportal&keyword=politik&id=3022

Es ist aus der Weltgeschichte
kein Beispiel bekannt, wonach
sich je ein Staat in ähnlicher
Form einem stärkeren staatlichen
Gebilde freiwillig als Erpressungsopfer
ausgeliefert hätte.
Solches wurde besiegten, unterworfenen,
geknechteten, widerrechtlich
besetzten Staaten des
Öfteren aufgezwungen. Der Bundesrat
aber will die Schweiz ohne
jede äußere Not freiwillig als
Erpressungsopfer Brüssel ausliefern:
eine offensichtliche Preisgabe
von Souveränität.
Was bewog den Bundesrat zu
solch einer demonstrativen Unterwerfungsgeste?
Man kann nur
ein einziges Motiv dafür erkennen:
Es ist das Ziel der derzeitigen
Bundesrats-Mehrheit, die
Schweiz gegenüber der EU ganz
bewusst in die schlechte Position
des wehrlosen Untertanen zu manövrieren.
Gelänge dies, dann
knüpft der Bundesrat daran offenbar
die Hoffnung, eine wachsende
Zahl von Stimmbürgerinnen
und Stimmbürgern möchte
der dann eingetretenen ehrlosen
Situation mit der Forderung auf
endlichen EU-Vollbeitritt der
Schweiz entfliehen. Wenn wenigstens
einige Berner Funktionäre
zu Brüssel papierene Mitsprache
besäßen, befände sich
die Schweiz eh noch in besserer
Position als sie das sei, wenn sie
bloß Erpressungsopfer Brüssels
sei. Auf Umwegen, das Volk regelrecht
austricksend, könnte der
Bundesrat -- so hofft es wenigstens
eine Mehrheit in der Landesregierung
-- auf diese Weise endlich
das erreichen, was er schon
vor Jahren zu seinem „strategischen"
Ziel erklärt hat ...

Quellen/Links:
- BRISANT, 25.10.2013: „Jetzt wird verhandelt", S. 3
- http://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/News/Jetzt_wird_verhandelt-1400