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Deutsche, Polen & Russen – Nachbarn auf Gedeih und Verderb | 13.05.15 | www.kla.tv (Medienkommentar)

vor 4 Jahren
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http://www.kla.tv/5902

Sehr verehrte Zuschauer. Ich begrüße Sie zu unserer letzten Sendung der Sendereihe "70 Jahre Kriegsende". Der „Überfall Deutschlands auf Polen“ am 1.September 1939 wird bis heute als der eigentliche Beginn des Zweiten Weltkrieges bezeichnet. Was den ersten Schüssen jedoch vorausgegangen war, wird meist kategorisch unter den Tisch gekehrt. Mittlerweile sehen immer mehr Historiker jedoch in dem Angriff Deutschlands zwar einen Kriegsauslöser, nicht aber die Ursache des Krieges. So gehören beispielsweise die blutigen Verfolgungen der deutschen Minderheit in Polen im Sommer 1939 mit in diesen Zusammenhang: Die Warschauer Machthaber hatten die in Polen lebenden Millionen Deutschen als eine Art Geisel benutzt, um das Deutsche Reich auftragsgemäß in provokativer Weise in einen Weltkrieg hineinzuzwingen. Unterstützung kam bereits am 25.August 1939 durch einen britisch-polnischen Beistandspakt. Der polnische General Sosnkowski erklärte am 31.August 1943 vor alliierten Pressevertretern: „Der Entschluss Polens vom 30. August 1939, der dem Befehl zur allgemeinen Mobilmachung zugrunde lag, kennzeichnet einen Wendepunkt in der Geschichte Europas. Hitler wurde dadurch vor die Notwendigkeit gestellt, Krieg zu führen, zu einem Zeitpunkt, da er weitere unblutige Siege zu erringen hoffte.“ Als Ergebnis dieses Weltkrieges standen am Ende nahezu 16 Mio. tote und vermisste Soldaten. Davon entfallen 6 Mio. auf die Sowjetunion/ Russland, 3,5 Mio. auf Deutschland und 320 000 auf Polen. Die Verluste der Zivilbevölkerung durch Kriegshandlungen oder durch Massenvernichtung können kaum annähernd angegeben werden. Sie werden auf 20 bis 30 Mio. geschätzt. Diese leidvollen Erfahrungen der früheren Kriegsgegner müssen heute umso mehr zu dem klaren Signal führen: Nie wieder Krieg! Lassen wir uns nie wieder gegeneinander hetzen! Nur eine freundschaftliche Zusammenarbeit in Europa kann uns dauerhaften und echten Frieden sichern. Zu diesem Thema möchten wir sie gern auf ein Antikriegs –Lied hinweisen das im Anschluss ausgestrahlt wird, in dem die Sängerin singt: „Doch jetzt ist Schluss, wir lassen unsre Männer, Brüder, Väter und Söhne nicht länger in eure Kriege zieh´n, nie mehr, nie mehr, nie mehr!“ Ob sich dieser Ruf aus diesem Lied erfüllt, hängt davon ab, wie wirkungsvoll wir unsere schärfste Waffe einsetzen, das Wort! Das Wort, das aufzeigt, was Dunkelheit, was Licht und was Lüge ist. Eine einseitige Sieger -Geschichtsschreibung wird niemals der ganzen Wahrheit entsprechen. Je mehr Licht jedoch in die verdunkelte Vergangenheit dringt, umso schwieriger wird es auch für die Kriegstreiber von heute, künftig noch Kriege anzuzetteln …

von mb./mh.

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Quellen/Links:
-dtv-Lexikon/1968 (Stichwort Weltkrieg II)
„Das Unrecht an Deutschland“, Dr.-Scheidl-Verlag, Wien, S. 17
Publikation: Kritik, Die Stimme des Volkes, „Der Bromberger Blutsonntag“ Nr. 50, April 1981, S. 8+9 „Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schulze-Rhonhof
-http://www.anti-zensur.info/azkmediacenter.php?mediacenter=conference&topic=7&id=46