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Der Bundesrat will das Inzestverbot aufheben | 13.06.2013 | klagemauer.tv

vor 6 Jahren
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http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=politik&id=1099

Bern. Der Bundesrat will das Inzestverbot aufheben: „Der einvernehmliche Beischlaf zwischen erwachsenen Verwandten ersten Grades soll nicht mehr strafbar sein." So soll die neue Verordnung im Rahmen der Gesetzesrevision lauten. Die Bestimmung habe „bloß noch nebensächliche marginale Bedeutung" -- so die Begründung des Bundesrates -- „in den letzten zehn Jahren hätte es gerade mal zwei bis drei Verurteilungen pro Jahr wegen Inzest gegeben". Als Zeitzeugin kann ich, aufgrund der Tatsache solch schräger Bemühungen einer Regierung, dem Bundesrat nur entweder mangelnde Aufklärung, grob fahrlässiges Unwissen über die wahren Sachverhalte oder doppelbödige Strategie der Zerstörung von moralischen Grundwerten vorwerfen. Bereits vor ca. zwölf bis dreizehn Jahren berichtete das Schweizer Sorgentelefon in einer umfänglichen Broschüre, gespickt voll mit eins zu eins Fallbeispielen, über unbeschreibliche Zustände von sexuellem Missbrauch in Familien. Wo stehen wir dreizehn Jahre später, mit neuen Gesetzen bezüglich gleichgeschlechtlichen Paaren, Patchwork-Familien, Kindsmissbrauch usw.? Der Leser stelle seine eigenen Überlegungen an, weshalb es in den letzten zehn Jahren „nur zwei Verurteilungen pro Jahr" wegen Inzest gegeben haben soll. Im gleichen Atemzug erscheint in der Schweizer Gratis- Zeitung „20 Minuten" eine neue Willensbekundung einer ehemaligen Bundesrätin: „Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss will Drogen legalisieren." Ehemalige Bundesrätin will dafür sorgen, dass Drogenkonsumenten nicht länger kriminalisiert werden. Sie fordert als Mitglied der Weltkommission für Drogenpolitik, zusammen mit Kofi Annan und dem Milliardär Sir Richard Branson u.a., dass der [Anm. Red.: seit jeher unkontrollierbare] „Drogenmarkt reguliert" werde. 2016 sollen die Weichen dafür gestellt werden. Was in aller Welt steckt dahinter, dass der Bundesrat will, was wir, Volk und somit Souverän des Landes, nicht wollen? Zum Grundschulwissen jedes Schweizer Kindes gehörte bis anhin die Tatsache, dass bei der direkten Demokratie das Wollen beim Volk und das Tun bzw. Umsetzen beim Bundesrat ist. Also: Schweizer wacht auf -- der Bundesrat hat nichts zu wollen!

Quellen/Links:
Migros-Magazin Nr.14/2013: „ Inzest -- das Drama in der Familie" http://www.20min.ch/wissen/news/story/25530249