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Belgien: Euthanasie weiter auf dem Vormarsch | 21. Juli 2013 | klagemauer.tv

vor 6 Jahren
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http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=rechtundunrecht&id=1284

In Belgien ließen sich im Dezember 2012 zwei taube 45-jährige Zwillingsbrüder durch eine Injektion töten, obwohl sie weder unter Schmerzen noch an einer tödlichen Krankheit litten. Sie plagte die Sorge, dass sie in Zukunft aufgrund ihrer zusätzlich drohenden Erblindung sehr stark in ihrer Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sein würden. Diese Sorge genügte als Begründung für eine legitimierte Tötung. Erstmals wurden hier Dämme durchbrochen, die bislang für Behinderte noch bestanden. Und als wäre das nicht schon genug, macht Belgien mit einem aktuellen Gesetzesantrag gleich den nächsten Vorstoß. Die aktive Sterbehilfe soll auch auf Minderjährige und Demenzkranke, einen Personenkreis mit beschränkter Entscheidungsfähigkeit, ausgedehnt werden. Diese Überlegungen basieren auf der Überzeugung, dass ein Leben mit einer Behinderung, einer psychischen oder körperlichen Erkrankung nicht mehr lebenswert und damit ein Grund ist, diesem mit ärztlicher Hilfe ein Ende zu setzen. Wer verhindert den Missbrauch solcher Möglichkeiten, wer schützt kranke, schwache, alte und behinderte Menschen?

Quellen/Links:
- http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/sterbehilfe_begleitung/article/831155/belgien-sterbehilfeminderjaehrige.html
- http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35972/Sterbehilfe_fuer_Minderjaehrige_ist_in_Belgien_Realitaet.htm
- http://www.freiewelt.net/nachricht/sterbehilfe-wegen-drohender-erblindung-21623/