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Tagesdosis 28.9.2018 - „Europa gehört den Europäern“

vor 9 Monaten
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Ist der Dalai Lama ein Rassist? 

Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In der vergangen Woche standen unsere Konzern- und Staatsmedien wieder einmal vor dem Problem, wie man mit einer Nachricht umgeht, die so gar nicht in die aktuelle, „liberale“ Migrationspolitik passt? Unsere Qualitätsjournaille hat auch dieses Dilemma mit dem altbewährten Mittel des „Mutes zur Lücke“ gelöst. Denn wenn unsere Konzern- und Regierungsmedien vom Typ „Bild“ oder des Zentralen Dummfunks ZDF oder des allgemeinen Regierungsdienstes ARD über eine Tatsache nicht berichten, dann hat diese Tatsache für den Großteil der Bevölkerung auch gar nicht stattgefunden, es sei denn, man informiert sich über alternative Kanäle. Oder haben Sie, liebe Leser*innen, in den Konzern- und Regierungsmedien gehört oder gelesen, dass der Dalai Lama jüngst in der von Migranten überfüllten, süd-schwedischen Stadt Malmö gesagt hat, dass Europa den Europäern gehört und alle Einwanderer wieder nach Hause geschickt werden sollten, damit sie dort helfen können, ihr eigenes Land aufzubauen?

Für viele Menschen rund um die Welt ist „Seine Heiligkeit“, der Dalai Lama, eine geistig-moralische Autorität, ein Führer der Weisheit in einer Welt voller Irrgärten in zunehmender Dunkelheit. Insbesondere in der geistig verklärten, politisch korrekten „Eine-Welt-Gemeinschaft“, die sich zudem auch noch stramm „links“ fühlt und lautstark darstellt, hatte das Wort des religiösen Chefs des tibetanischen Buddhismus stets Gewicht. In diesen Kreisen wurde sein Wort begierig aufgenommen und nur selten wurde es sogar zum Lebensmotto.

Aber wenn man die von der „Refugees Welcome“-Fraktion geschaffenen politischen Maßstäbe zugrunde legt, dann hat sich „Seine Heiligkeit“ in Malmö als Rassist und verkappter Nazi offenbart. Zugleich stellte sich der amtierende Lama ganz klar gegen die Migrationspolitik der Merkel-Regierung, die sie im Dienste der Unternehmerverbände, die billige „Fachkräfte“ suchen, gegen den wachsenden Widerstand der lokalen Bevölkerung auch weiterhin durchzusetzen versucht. Das war für unsere Qualitätsmedien natürlich Grund genug, die weisen Worte des Dalai Lama in Malmö unter den Nachrichtentisch fallen zu lassen.

Früher jedoch hatten unsere Mainstream Medien in langen Artikeln über jeden Furz „Seiner Heiligkeit“ berichtete, vor allem, wenn der sich zu China geäußert hatte. Dazu wurde er 2007 sogar von Merkel persönlich empfangen, die sich freudig mit ihm fotografieren ließ. Aber jetzt? Wie sollte man in der aufgeheizten Migrationsdebatte reagieren? Am besten hüllte man sich in Schweigen, zumal das vom letzten Justizminister Maas-geschneiderte „anti-Hass“-Zensurgesetz alles verbietet, was dem friedlichen Miteinander und der Integration der Migranten zuwiderläuft. Schließlich- so die Befürchtung- hätten die Worte des Dalai Lama Wasser auf die Mühlen der AfD bedeutet.

Aber ist der Dalai Lama, selbst seit Jahrzehnten Asylant, tatsächlich zum Propagandisten der AfD und der europäischen Rechten geworden? Am besten schauen wir uns selbst mal an, was seine Heiligkeit, in Malmö beim „Fest des Friedens“ wirklich gesagt hat. Das Fest fand anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der internationalen, wohltätigen Organisation „Individual Human Aid“ statt. Diese Organisation hatte nach dem von den Chinesen 1959 niedergeschlagenen Aufstand der Buddhisten in Tibet, den Flüchtlingen geholfen, nach Schweden zu kommen. Es ist selbstredend, dass sich bei dieser Festveranstaltung die große Mehrheit des Publikums „politisch korrekt“ mit der offiziellen „Refugees Welcome“-Politik der (noch) sozialdemokratischen Regierung in Stockholm identifizierte und zugleich den Dalai Lama als hohe moralische Autorität verehrte.

Ganz unbefangen und ohne Angst, sein Publikum zu verprellen ergriff der 83-jährige geistliche Führer der tibetanischen Buddhisten das Wort und sagte:...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

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