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Tagesdosis 16.10.2019 – Wie könnt ihr es wagen?!

vor 1 Monat
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-16-10-2019-wie-koennt-ihr-es-wagen/

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Greta Thunbergs „How dare you?!“ ist Frage und Anklage zugleich — und wird wohl in die Geschichte eingehen.

Ein Kommentar von Jairo Gómez García.

Über die Zukunft entscheiden vor allem Menschen, die nur noch relativ wenig davon vor sich haben: die älteren Menschen. Nun da der „Zwergenaufstand“ der Jugend den Globus aufrüttelt, sind nicht wenige Altvordere pikiert. Wie können die es wagen, über ihre Zukunft selbst bestimmen zu wollen, anstatt brav hinzunehmen, was wir über sie verhängt haben? Früher hieß es mal: „Meine Kinder sollen es besser haben!“ Heute legen wir ihnen schon Steine in den Weg, wenn sie das absolute Minimum fordern: ihr nacktes Überleben. Gretas rhetorischer Geniestreich war insofern mehr als berechtigt. Was sich graumelierte Machthaber gegenüber den künftigen Generationen herausnehmen, ist eine absolute Frechheit. Wer von der älteren Generation einsichtig ist, sollte der Jugend jetzt Respekt zollen und sie in ihr ihrem Anliegen — unser aller Anliegen! — unterstützen.

Im Zeitalter des Positionierungswahns habe ich lange darüber nachgedacht, ob ich mich in der Frage des Klimawandels und seinen Auswirkungen für die eine oder andere Seite entscheide. Setze ich nun Scheuklappen auf und verteufle und diffamiere ich all jene, die nicht so denken wie ich? Bewaffne ich mich mit im Internet angeeignetem Halbwissen und ziehe in einen der Kreuzzüge des 21. Jahrhunderts? Nein und nochmals nein! Ich tue mir selbst den Gefallen und höre auf mein Bauchgefühl — und Ja, auch auf das, was ich unter gesundem Menschenverstand verstehe.

Jedes lebende Wesen auf unserem Planeten bewirkt durch sein simples Dasein etwas. Ob es die Mikroorganismen waren, die vor circa 3,7 Milliarden Jahren damit begannen, durch Photosynthese Sauerstoff zu produzieren, oder die Wölfe, die durch ihre Anwesenheit ganze Ökosysteme veränderten. Ja, und da ist dann noch der Mensch. Ausgestattet mit Intelligenz hat er — seit seinem Erscheinen — unseren Planeten in vielerlei Hinsicht beeinflusst und ist ständig dabei, markante Spuren zu hinterlassen.

Das ist nicht wertend, sondern einfach nur eine Feststellung. Wir sind, also bewirken wir.

Niemand wird das bestreiten können.

Ob der Klimawandel nun durch den Menschen beschleunigt oder gar verursacht worden ist, spielt in meinen Augen überhaupt keine Rolle. Diese Fragen und der daraus resultierende Streit, sind irrelevant. Zumindest für diejenigen, die davon überzeugt sind, dass es einen Klimawandel gibt. Städte, die — wie Jakarta — verlegt werden müssen, weil sie sonst im Meer versinken, langanhaltende Dürren und damit verbundene Waldbrände und Hungersnöte, abschmelzende Polkappen, auftauender Permafrost, eine steigende Zahl an Erdrutschen in Gebirgen — das sind Dinge, die man nicht leugnen kann.

Über die Ursachen streitet man sich nun immer erbitterter. Es gibt Menschen, die — wie man weiß — einen anthropogenen Klimawandel negieren. Nun, mögen sie es tun, denn es gibt auch Wissenschaftler, die die Meinung vertreten, dass es ihn nicht gibt — zumindest das Phänomen, das aktuell so bezeichnet wird.

Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der Menschheit, dass sich zwei Fronten in einem wissenschaftlichen Streit erbittert gegenüberstehen. Man denke da nur an Zeiten zurück, als man noch auf dem Scheiterhaufen landete, wenn die Antwort auf die Frage, ob die Erde flach oder eine Kugel sei, letztere war. Oder ein anderes bekanntes Beispiel: Darwins Evolutionstheorie hatte seinerzeit in einem hohen Maß die Gemüter erhitzt. Weiterlesen: https://kenfm.de/tagesdosis-16-10-2019-wie-koennt-ihr-es-wagen/

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