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Tagesdosis 12.7.2019 - USA-Iran: Makabrer Tanz am Rande des Abgrunds

vor 1 Monat
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Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-12-7-2019-usa-iran-makabrer-tanz-am-rande-des-abgrunds/

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

Weder Trump noch Iran wollen einen heißen Krieg. Nicht nur die Weltwirtschaft, und damit auch die US-Wirtschaft, würden durch den Krieg schwer belastet werden, sondern das ohnehin wackelige, westliche Finanzsystem würde mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine zweite, noch schwerere Krise als 2008 stürzen. Das wäre Trumps Krieg und damit wären seine Aussichten auf eine Wiederwahl verpufft. Zudem hatte Trump seinen Wählern versprochen, die USA aus den Verstrickungen der Kriege im Mittleren Osten herauszulösen. Mit einem neuen Krieg gegen Iran würde er nicht nur das Gegenteil tun, sondern sein Land in einen noch viel größeren Sumpf führen, der tiefer ist als Irak und Afghanistan zusammen.

Was Iran betrifft, so will dort niemand Krieg. Das Land will unbehindert von den USA mit der Welt Handel treiben und Wachstum und Wohlstand für seine 80 Millionen Menschen mehren. Im Unterschied zu den USA, das seit seiner Gründung vor 238 Jahren mehr als 200 Kriege gegen Nachbarn und ferne Länder geführt hat, hat der Iran in dieser Zeit kein einziges Land überfallen. 

Aber der Chef der rassistischen, rechtsradikalen israelischen Regierung, Netanjahu hat seinen Wunsch nach einem Krieg gegen den Iran wiederholt bekräftig. Den Krieg sollen jedoch die USA für ihn führen und Israel will sich zurückhalten. Damit hat er sogar Aussichten auf Erfolg, angesichts der mächtigen zionistischen Lobby in Politik und Medien im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In den USA existiert seit langem das geflügelte Wort, dass „außer der Westbank in Palästina auch der US-Kongreß ein von Israel besetztes Gebiet ist“. 

Auch die neuen arabischen Verbündeten von Israel, Saudi Arabien und die anderen Feudalstaaten am Persischen Golf, die im schiitischen Iran ihren Erbfeind sehen, wollen Trump in einen Schießkrieg gegen Teheran locken. Unterstützt werden sie dabei von führenden Leuten aus Trumps eigenem Regierungsapparat, Außenminister Pompeo und Sicherheitsberater Bolton vornweg. 

Diese unheilige Allianz von Israel, Saudi Arabien und Consorten, zusammen mit den Kriegstreibern in Washington wäre sicher dazu im Stande, wenn alle anderen Mittel versagen, mit eine Angriff unter „Falscher Flagge“ den ersehnten Kriegsgrund zu liefern. Wenn dabei auch noch US-Soldaten sterben würden, dann könnte Trump es sich nicht leisten, im bereits begonnenen Wahlkampf für eine zweite Amtsperiode wie ein Weichei auszusehen. Dann gäbe es für nur noch einen Ausweg: KRIEG. 

Aber auch Iran ist durchaus imstande, den Krieg zu beginnen, aber nur wenn es von den USA existenzbedrohend in die Ecke gedrängt wird. Iran hat klar gemacht, dass es nicht auf Dauer das Embargo seiner Öl-Exporte hinnehmen will. Der iranische Präsident Hassan Rouhani hatte bereits im vergangenen Jahr mit Nachdruck gewarnt: „Wenn wir unser Öl nicht exportieren können, dann soll das auch kein anderes Land im Persischen Golf tun“. Diese Warnung wurde seither von politischen und militärischen Spitzenvertretern in Teheran immer wieder bekräftigt. Aber diese Botschaft scheint Trumps Ohren bisher nicht erreicht zu haben. 

Trump scheint weiterhin zufrieden mit der Entwicklung. Er glaubt, warten zu können und hofft, dass die Wirtschaftssanktionen den Iran in den nächsten 15 Monaten bis zur US-Präsidentschaftswahl immer weiter in die existenzielle Krise treiben. Dann würde er – ohne Krieg geführt zu haben – toll vor seinen Wählern dastehen.

Aber solange will und wird Iran höchstwahrscheinlich nicht warten. Iran hat eine starke Trumpf-Karte in der Hand:...weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-12-7-2019-usa-iran-makabrer-tanz-am-rande-des-abgrunds/

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Bildquelle: Bruce Rolff/ Shutterstock 

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