Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Jetzt TV Jetzt TV

Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Werner Ablass: Spielen statt kämpfen

vor 5 Jahren
0
0
61

Dieser Talk mit Werner Ablass ist vom 17. Rainbow Spirit Festival in Berlin im November 2010 (Jetzt-TV, Werner Ablass Talk09).
Die schriftliche Inhaltsangabe verfasste Werner selber, danke dafür. Du bist Bewusstsein, nicht die Figur, die erscheint; was erscheint ist nie nur der Körper, sondern immer auch die Umgebung des Körpers; du wachst nie nur als dein Körper auf, sondern immer mit deiner Erlebniswelt. Die Haut kann nicht die Grenze dessen sein, was du bist. Wenn ich aber alles bin, was ich erlebe, wieso kann ich dann diesen Körper einigermaßen steuern, und die Dinge außerhalb nicht? Was bin ich wirklich? Bewusstsein, in dem alles erscheint; Leben, Welt, nur ein Spiel, an sich völlig bedeutungslos; jedes Spiel ist bedeutungslos. Nur wenn du im Flow bist, macht es für dich Bedeutung. Es gibt keine Materie, keine Planeten; die notwendigen Daten, um all das erscheinen zu lassen, haben auf einer Nadelspitze Platz, aber es dient nur dem Spiel, und solange das nicht klar gesehen wird, kämpfst du. Ist es klar bist im Frieden, selbst wenn du zornig bist, traurig bist, weil du weißt, ich bin nicht das, was sondern worin alles erscheint. Beispiel: Leinwand und Film. Im Film muss etwas passieren; ein Film, der „Stille" heißt, macht keinen Spaß; Identifikation ist notwendig fürs alltägliche Leben. Jeder von uns ist das Eine, obwohl wir so vielfältig sind. Ich muss nicht mit jedem eins sein, obwohl ich weiß, dass jeder das Eine ist. Das klar zu sehen ist non-duales Bewusstsein. Dualität ist notwendig zur Manifestation; Schilderung Werners persönlicher Erfahrungen spiritueller Suche, die in der Begegnung mit Ramesh Balsekar beendet wurde. In Werners Buch „Spielen statt kämpfen" geht's nicht ums Tun, nur um Bewusstsein. Wenn du weißt, dass du Bewusstsein bist, also das, worin alles entsteht und vergeht, wie sollen sich Schuldgefühle, Vorwürfe, Neid, Stolz, hypothetische Angst bilden? „Wie komme ich dahin zu sehen, dass ich Bewusstsein bin?", ist die falsche frage, denn ich bin es und kann es schätzen. Mir gehört alles, warum muss ich es denn immer auch noch besitzen? Ich bin der Ursprung von allem. Gefühle sind in meiner Erfahrung irrelevant, obwohl sie da sind. Ich will niemand überzeugen, aus meiner Sicht ist die Welt völlig okay. Zu sehen, was ich sehe, nämlich dass alles Bewusstsein ist, ist ein Luxus und ist nicht wichtig, denn jeder IST Bewusstsein. Lebe dein Leben. Sucher können nicht anders, als zu suchen, sie haben keine Wahl. Realitätsgestaltung ist nicht falsch, aber wenn dir klar ist, dass alles determiniert ist, ist Realitätsgestaltung passe. Wenn es keinen freien Willen gibt, entscheidet niemand etwas, daher kann ich entscheiden, wie ich entscheiden soll. Ich kann nicht zum Amokläufer werden, wenn es nicht mein Programm ist. Überprüfe, wer etwas tut; Übung mit beiden Händen, wer entscheidet. Menschliches Leben kann nur mit dem Eindruck eines freien Willens funktionieren. Wenn der freie Wille Illusion ist, kannst du machen, was du willst, weil du ja nie etwas machst. Probiere es aus. Ob Leute problemlos Polizisten küssen können oder nicht, beweist nur, welche Programmierung abläuft. Du bist nicht frei vom Willen, der Wille ist nur nicht frei. Frage: Wie kann ich noch mehr einsteigen in Selbstliebe? Selbstliebe ist ein Trick, das wusste ich anfangs selbst nicht, das Lieben brachte mich außer Rand und Band, in einen unglaublichen Flow, bis ich mich in die Depression hinein liebte, weil ich mich für alles liebte. So kam alles raus, und wenn klar wird, dass alles so ist, wie es sein soll, ist die Übung vorbei, du kannst dann sein, wie du bist. „Es lebt sich", und das bist eigentlich du. Wenn Suche da ist, ist nichts dagegen zu machen, du bist, was du bist. Spiel des bewussten Spielers bedeutet, dass bewusst ist, dass es sich um ein Bewusstseinsspiel handelt. Sinnfrage vom Ursprung her stellen; so gestellt könnte sein, das du siehst: „Wahnsinn, das hat Gott alles hingekriegt!", weil er überfließt und nur deshalb gibt es die Welt. So gesehen ist der Sinn des Lebens das Leben selbst. Leben muss auch Scheiße enthalten, sie ist Dünger zum Wachstum. Ich muss mich nicht transformieren, ich bin schon transformiert, denn ich bin Gott, Mensch geworden. Das Unbegrenzte hat sich in einem kleinen Menschlein begrenzt. Gott macht Karneval. Selbst wenn du nur „Mensch ärgere dich nicht" spielst, wenn du im Spiel „drin" bist, macht es Sinn. Wenn du das Spiel wertschätzen kannst und dass sich das Unbegrenzte begrenzt hat, machen auch die Kleinigkeiten Sinn. Wir suchen nach Perfektion, aber Gott ist schon perfekt und will das Unperfekte -- forget about bliss.