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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Vincenzo: Glücklich und in Frieden sein

vor 2 Monaten
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Dieser Satsang mit Vincenzo fand beim One Spirit Festival im Juni 2019 statt (Jetzt-TV, Vincenzo Satsang06). Herzlich willkommen. Was ist es wonach der Mensch sich sehnt? Von Mensch zu Mensch werden jetzt wahrscheinlich viele Ideen und Gedanken kommen; ..so viele verschiedene Ideen, wie es Sterne am Himmel gibt; vielleicht auf der feinstofflichen Ebene sehnen sich manche Menschen vielleicht nach Erwachen, Erleuchtung, Einssein; viele, viele Namen; wenn man da vielleicht ein bisschen tiefer forscht, könnte man da vielleicht fragen, hinterfragen…, warum möchte ich eigentlich, was ich möchte, warum will ich, was ich will, was verspreche ich mir von all den Vorlieben, ob sie weltlicher oder geistiger Natur sind. Hinterfragt bis zum Ende, es werden vielleicht ein paar Wörter übrig bleiben, die es andeuten könnten; einige nutzen die Worte: Wir wollen glücklich sein, in Frieden sein. Die Motivation letztendlich, glücklich sein, in Frieden sein; wenn ein Mensch glücklich und in Frieden ist, heißt es nicht, dass er jetzt nichts mehr möchte, vielleicht möchte er dann sogar eher bestimmte Dinge erschaffen und kreieren, weil aus sich selbst heraus klar ist, die Freude am Dasein, am Schaffen, am Schöpfen; also gut, es geht also um Frieden, um Glücklichsein. Dann kommt die Frage, wie können wir glücklich sein oder warum bin ich nicht glücklich? Von klein auf das Programm, was uns unbewusst vermittelt wurde, angewandt: anstrengen, in der Schule, vielleicht einen guten Beruf haben können, gut versorgt, vielleicht sich Luxus leisten können; doch wir haben gemerkt, dass die Dinge, die dann kommen, zeitweise diesen Frieden vielleicht bringen..; mein 10. Haus, man gewöhnt sich an die Sachen, und in kürzester Zeit ist da wieder dieses Loch, irgendwas fehlt noch, ist noch nicht genug und dann kann man im Laufe eines Lebens vielleicht mal, scheinbar zufällig, ..etwas über Erwachen, Erleuchtung, Spiritualität hören und dann versucht man natürlich mit derselben Konditionierung etwas herauszufinden und zu erreichen. Dann sind wir auf einen spirituellen Weg, scheinbar, das bedeutet z. B. dieses gedankliche Ich wird nicht als solches erkannt, so könnte man es auch mal sagen. Wie kommt es überhaupt dazu am Leben zu sein, in einer Welt zu sein, auf der Suche sein zu können; wie kommt es überhaupt dazu, dass der Mensch sich als Mensch empfindet, nur als Mensch empfindet. Ca. ab dem dritten Lebensjahr kommt es zu einer Identifizierung mit den Gedankengängen, dass diese Identifizierung auch tatsächlich so geglaubt, erfahren und erlebt wird, hat auch etwas Energetisches, es findet auch auf der energetischen Ebene eine Art Kontraktion statt, d. h. es ist nicht nur ein reines Glaubenssystem. Dieses Gefühl, 100 % nur dieser Körper zu sein und alles andere ist getrennt, das ist ja so real, das kann man nicht mit Gedanken einfach wegwischen; diese Suche ist ein Heilprozess. Die Suche ist nicht da um uns zu ärgern, es ist da um die Heilung anzubieten, die Heilung in dem Sinne, dass es einen, nennen wir es mal so, besseren Weg gibt als das Gefühl zu haben, nur dieser Körper zu sein mit all seinen Höhen und Tiefen, geboren zu sein und die 100 Jahre, die auch relativ schnell vergehen können und dann war es das, und dann die Vermutung, dass es dann vielleicht weiter geht. Da muss es einfach einen besseren Weg geben und den gibt es, aber es klingt ja jetzt erst mal alles so, als ob Vincenzo uns etwas anbietet, was wir haben, erreichen können. In „Trennung“ ist einfach ein Leid, ein Loch und alles, was wir im Außen erreichen können oder werden, wird nicht lange zufrieden stellen, das ist der Heilprozess; würde etwas länger zufriedenstellen, gebe es einen Fehler im Göttlichen, aber den gibt es nicht; je nach Entwicklung könnte es passieren auf diesem Weg..; Vincenzo beschreibt ausführlich einen Weg, wie er verlaufen könnte, die verschiedenen Entwicklungsschritte; möchte auch direkt drauf hinweisen, dass es auch keinen Weg geben kann, einfach so aufgewacht, manche waren in einer Psychiatrie eingeliefert.., manche in einer Klassenarbeit aufgewacht, manche waren vielleicht 12 oder 16 und dachten dann sie würden jetzt sterben. Das, worüber hier Vincenzo spricht, was noch bis hierhin wie eine Erfahrung klingt, ist keine Erfahrung; die Tatsache, dass es Menschen gibt, die einfach so aufgewacht sind, ohne einen Weg gehabt zu haben, zeigt ganz klar, dass das Sein bereits ist und nicht mehr wird; denn würde es wirklich so etwas wie Ursache und Wirkung geben auf dieser individuellen Ebene, dann gäbe es hier ja wieder einen Fehler; dann gibt es Menschen, die meditieren ein Leben lang, haben ihr ganzes Leben umgekrempelt, sind bereit dafür zu sterben und nach Jahren passiert nichts und ein anderer trinkt, fällt irgendwohin, kommt noch was hoch und dann peng: Es ist ja nichts je passiert... jetzt-tv.net