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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Ronny: Die größte Entdeckung ist die Stille

vor 1 Jahr
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Satsang mit Ronny bei den Nicht-Dualität-Tagen im Schleglbergseminarhof in Oberösterreich im Sept. 2017 (Jetzt-TV, Ronny Satsang18). Ganz schön, eine Geschichte zu hören und zu bemerken, dass eine Geschichte immer ein bedingtes Setting ist und gleichzeitig Hinweis sein kann auf das, was du bist; wenn grundlegendes Verstehen da ist, dass es nur Bewusstsein gibt oder einfach nur Vertrauen darin, dann gibt es nichts mehr weiter zu suchen, dann kann die Einladung sein, dass Geschenk einfach auszupacken; das zu schmecken, was jetzt da ist, zu sehen, zu erleben, dass du hier bist und du immer hier bist, die Fassetten, die sich eröffnen wahrzunehmen, fühlen, sehen, einzulassen. Atmung findet statt, was ganz Wesentliches, Essenzielles, sie geschieht; zu bemerken, was ganz nah bei uns ist, einfach geschieht, wie es stattfindet, darin öffnet sich dieses offene Geheimnis, wenn die Atmung nicht durch Denken gefiltert wird, kann festgestellt werden, dass der Raum, der in dir ist, und der Raum, der um dich ist, dass es da keine Trennung gibt; in diesem darin verweilen, es ist näher als nah, dass du das bist, wo innen und außen auftaucht; was du bist, es ist immer hier und gleichzeitig ist es und bleibt es das Unbekannte; wenn es bemerkt wird, weißt du, das du bist, aber nicht, was du bist, wenn du es ergreifen willst verschwindet es, weil du nach einem Objekt Ausschau hältst. Dadurch ist bei Ronny die Suche lange in Bewegung geblieben, immer wieder der Karotte hinterher; die subtile Vorstellung, irgendwann habe ich es, sich alles Mögliche ausmalen, Erwachen, Erleuchtung, irgendwann geht es mir immer gut oder der Versuch es zu verstehen; irgendwann wurde einfach eingesehen, dass, was gesucht wurde, ist kein Objekt und es ist, was ich bin. Nichts, was ich üben kann, nichts, was ich werden kann, ich kann es einfach nur sein; einfach hier sitzen, atmen, schauen, bemerken; nichts hinzugefügt werden muss, diesem Sein, mit dem, was ist, wo nichts fehlt, bist du identisch mit dem, was Sein ist. Laotse: Die größte Entdeckung ist die Stille. Es ist die größte Entdeckung, weil alles, was auftaucht, in dieser Stille erscheint; es immer wieder frisch zu entdecken, in gewisser Weise ein Wunder, genauso verwunderlich, dass es nur ein paar Gedanken waren, die die Stille verschleiern konnten. Bei Ronny wird es still, weil das Männlein nicht so sonderlich an Konzepten interessiert ist; das Wissen, das du bist, was du bist, ist keine Geschichte, es ist wortloses Sein; wo der Verstand nichts anderes sucht, weil es gesehen wird, weil grundlegendes Gutsein gefühlt wird, offensichtlich ist, dass es keine Trennung gibt zwischen diesem Organismus und dem Raum, in dem es stattfindet, findet so etwas statt wie ein ständiges Erfassen. Wo du das Töten bist oder der Tod, bist du die Totalität; virtuelles Spiel; Nachrichten, dir wird eine Geschichte im TV geliefert, du weißt noch nicht mal, ob es wahr ist; im Grunde ist jede Geschichte eine Geschichte. Der einzige Widerspruch, den es gibt, ist zu glauben, dass du Person bist, Individuum; Widerstand taucht auf, wunderbar; nicht erleben wollen von dem, was da ist, wunderbar, wenn das da sein darf, beginnst du es auszukosten. Das hier ist Einheit, die erscheint und in dem tauchen viele Trennungskonzepte auf, kollektive Blasen mit Konzepten angefüllt, suchen ihre Abnehmer, es liegt an dir nicht zuzugreifen; in diesem Spüren, Herzrasen, sehen, was an mentalen Kram vorbeikommt, wird schon mitgekriegt, dass das, was du bist, unverändert ist; der Impuls, der bei Ronny war: „Ich bin nicht dein Abnehmer für diesen mentalen Zirkus.“ Die Illusion, Maya von Bewusstsein, die suggeriert, dass du jemand und etwas bist, ist nicht daran interessiert, dass du aufwachst; sie schiebt dir immer wieder ein Konzept unter. In diesem vorbehaltlosen Bemerken, was stattfindet, wird offensichtlich, das du hier bist, unverändert, ununterbrochen; dann kannst du dich dem zuwenden, was gut ist. Jemand hat gesagt, er hat sich mit der Spiritualität richtig zerfleischt, man findet so viel, betreibt eine Analyse über sich selbst, findet Schmerz, Trauma, vergangene Leben, man hat den Eindruck es wäre falsch, will sich selber abschaffen. Total wertvoll, ein Konzept als ein Konzept zu erkennen, aber dann auch zu erkennen, dass du selbst kein Konzept bist. Ronnys Empfehlung, sich morgens und abends hinzusetzen, still zu sein, Atem zu spüren; dann wird dieser Moment von Frieden immer größer, dieses innere Tor in dir selbst wird immer größer; daraus erwächst auch Unterscheidungsfähigkeit. In diesem Im-Sein-Verweilen wird beiläufig offensichtlich, dass du das Sein bist. Wenn das Ende der Suche eingebrochen ist, dann geht es mir immer gut, das ist die subtile Vorstellung; es ist immer da und es ist das, was du bist, es ist eine Vorstellung, die Gassi geht und manchmal muss man sogar mitgehen; Konzepte verabschieden sich dadurch, dass du sie mitkriegst; das Konzept hat dir erzählt, die Leere ist schlimm, weil da gibt es dich nicht...