Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Jetzt TV Jetzt TV

Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Muni: Total leben, das ist, was Leben ausmacht

vor 1 Monat
0
0
32

Satsang mit Muni beim One Spirit Festival, Juni 2019; Musik und Gesang: Margarete Folie www.herzweg-gehen.at (Jetzt-Tv, Muni, Satsang92). Herzlich willkommen zum Satsang, beginnend mit einer Stillephase; gestern wurde über Problematik Menschsein gesprochen, die beiden Themen, die der Mensch hat; wenn du glaubst, du hast jede Menge Probleme, du hast maximal zwei, das war der Stand gestern; das eine ist, dass du dir deinen Wert nicht zugestehst, dass er dir nicht bewusst oder nicht gewahr ist, du dann aus einer „Qualität“ von Mangel heraus lebst, und der andere Begriff oder das andere Thema ist eben Angst, die Angst, die jeder Mensch nun mal hat, wenn er glaubt, dass er existiert, als das, was er glaubt zu sein, dann die Angst vor dem Tod, eben nicht mehr zu sein; das sind die beiden grundlegenden Themen, aber all das durchzieht eigentlich das Netz von der Tendenz Beziehung zu leben; glaubst, du bist in Beziehung, brauchst du etwas von Beziehung, denn Menschsein, der sich seiner selbst als Wert nicht bewusst ist, braucht immer etwas; das ist ja, was den Unwert uns immer spiegelt, das Unvermögen meistens oder die Versuche damit klarzukommen, das irgendwie nicht wahrzunehmen, dass dieser Wert in deinem Leben nicht auftaucht; also das Dilemma ist Beziehung; wir verstellen uns in Beziehung, wir wollen etwas, wir verweigern Beziehung, wenn wir glauben, wir haben sie nicht bekommen, ganz früh, d. h. wir sind ständig damit beschäftigt in Beziehung zu sein; es entsteht aus der Idee heraus, das du glaubst, du bist ein jemand, der etwas brauchen könnte oder müsste; wenn du schaust, was wirklich Wahrheit oder deine Natur ist, wirst du sehen, es gibt kein Jemand, sondern es gibt nur das reine Bewusstsein und das reine Bewusstsein ist als Qualität, die du bist, ungetrennt, d. h. es gibt nichts außer dem, als Das, und erkennst du dich als Das, wirst du sehen, dass die Tendenz, in Beziehung gehen zu wollen oder zu müssen in dir ja gar nicht mehr aufkommt, im Gegenteil, du wirst jede Irritation davon, wenn die Tendenz beginnt, spüren, und wirst dich mit Grausen davon abwenden, also deine Natur ist ungetrenntes Bewusstsein, d. h. es gibt, wie eben erwähnt, kein Zweites, d. h. es gibt keine Dualität im Sinne davon, dass reine Bewusstsein existiert und außerhalb von dem noch etwas, sondern, so wie Muni es versteht, ist das, was wir hier sehen, nicht verschieden vom reinen Bewusstsein, aber reines Bewusstsein ist jetzt nicht ein Stuhl, sondern es ist ein Stuhl, aber dabei durchdrungen von reinem Bewusstsein, und so ist es auch mit uns, wir sind durchdrungen von reinem Bewusstsein, und dass wir glauben, dass wir ein Jemand sind, entsteht durch die Idee, dass wir alles, was wir empfinden oder uns gewahr wird auf diese Form beziehen, und in der Form dann ein Mechanismus aus dem einen scheinbaren Jemand macht, der all diese verschiedenen Beziehungsfäden zusammen bündelnd und dann als ein scheinbares Etwas, als ein Sklavenhalter im Anschluss in dir funktioniert, und es gilt nicht diesen Sklavenhalter loszuwerden, denn er existiert ja nicht wirklich, denn was wirklich existiert ist das reine Bewusstsein; wird dir das bewusst, dass das eigentlich überhaupt keine Kraft hat, sondern nur daraus eine Kraft erwirtschaftet, dass du ihm Aufmerksamkeit gibst, hörst du auf, dem Aufmerksamkeit zu geben, d.h. du entziehst dieser Idee, die in dir auftaucht und die glaubt, dass sie ein Etwas ist, was bestimmt, was sie tut, und wenn das verstanden ist, dann lebst du aus dieser Qualität heraus, die frei ist, von jeder Idee, ein Jemand oder ein Etwas zu sein, dann kennst du nichts außerhalb von dir; das ist die Basis für Befreiung, dann wirst du dich auch nicht auf das, was außerhalb von dir ist, besinnen können; das ist das simple Rezept, also einfach einzutauchen in das, was das reine Bewusstsein ist oder deine Natur, das ist dasselbe, und dann kannst du für dich selber sehen, kannst du für dich selber erforschen, ob dieses Konstrukt, was dich vorher dominiert hat, dich dann noch dominiert; wir sitzen auch nicht ohne Grund zu Beginn des Satsangs einige Minuten in Stille und wenn Muni normalerweise Satsang gibt, dann bis zu einer Stunde, bis wir dann anfangen zu sprechen, warum machen wir das?; weil wir dann eintauchen in dieses sogenannte Meer, in dieses reine Bewusstsein, und dieses Dieser Satsang mit Muni fand beim One Spirit Festival im Juni 2019 statt (Jetzt-TV, Muni Satsang92). Bewusstsein reduziert die Tendenzen der persönlichen Struktur, d. h. dein System wird ruhig und das machen wir hier auf dem Festival auch, obwohl wir hier nicht so lange Satsang geben können; weil natürlich dann das Hören von dem, was gesagt wird, und auch das Sagen von Muni, aus einer anderen Ebene kommt – woanders her, nicht aus deinen gewohnten erinnerten Strukturen, also nicht aus der Vergangenheit heraus, sondern aus dem, was gerade ist, d. h. du kannst plötzlich hören; nicht das, was du aus dem machst, was gesagt wird,,... jetzt-tv.net