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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Muni: Das Leben selbst ist eine Erforschung

vor 2 Monaten
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Satsang mit Muni, Nov. 2018 (Jetzt-TV, Muni Satsang88). Zu Beginn unseres Lebens sind wir undercover, keiner hat eine Ahnung, was im eigenen System läuft, wie man gestrickt ist und daher besteht die Notwendigkeit herauszufinden: Was ist in dieser Form, was drückt sich aus, wie gehe ich damit um, wie erforsche ich es? Das Leben selbst ist ja eine Erforschung, alleine die Zeit, der Ablauf, wie sich das dann in uns ausdrückt, steht ja schon praktisch geschrieben in den Strukturen dieses Systems, in den Genen wäre zu reduziert; wir sind eigentlich relativ unbeteiligt daran, obwohl wir das glauben, dass wir es sind, im Grunde nur das Betrachten davon, wie sich Leben, durch diese Form hier ausdrückt; aber was relativ schnell passiert ist, dass wir eine Sehnsucht entwickeln oder dass wir uns dessen gewahr werden, dass die in uns ist, weil die Basis für Sehnsucht ist ja immer, es fehlt was; also das, was eigentlich sein müsste aus unserem Blickwinkel, passiert nicht, ist nicht da, wir können es vielleicht auch nicht benennen, wir wissen nicht genau, was es ist; wir wissen natürlich hier inzwischen was fehlt ...; die Tendenz ist, dass die Sehnsucht sich in der Weise ausdrückt, dass wir das Gefährt einfach registrieren als einen Sinnes-Apparat, der sich mit dem auseinandersetzt, was ist und dann in dem Fehlen von etwas oder dem Wesentlichen in uns besinnen wir uns dann auf alle möglichen Aspekte im Außen, irgendwelche Objekte oder Umstände, Menschen und schauen, dass die uns in einem Zustand versetzen, wo uns nichts fehlt, das ist die Tendenz von Sehnsucht auf der weltlichen Ebene, das bedeutet, du bist immer darauf fixiert, das irgendein Umstand sein muss, zu dem du dann sagen kannst, okay, hier fehlt nichts; erfüllt kann man davon nicht sein, weil es sind immer Hilfsmittel im Außen, irgendwelche Objekte, Beziehung dazu erfüllt uns niemals, was auch immer das sein mag; und wenn du dann über diese Phase hinweg bist, deine Versuche die Sehnsucht zu stillen gelingen nicht, weil du einfach da suchst oder dich da bemühst, wo es niemals zu einer Erfüllung davon kommt und es in dir angelegt ist oder ansteht, dann wirst du dich natürlich umschauen und schauen, welche Möglichkeiten bestehen, denn die Sehnsucht bleibt und Sehnsucht ist in uns eine Kraft, die sich erfüllt, sie erfüllt sich, im Sinne von sie strebt das an, was die Tendenzen sind, zunächst mal gefiltert durch das System und dann später nicht mehr gefiltert dadurch, wenn diese Öffnung dahinein ??? das man schaut, wo ist denn wirklich die Erfüllung oder was verhindert die Erfüllung in mir oder dass die Erfüllung in mir auftauchen kann und dann, ja, beginnt vielleicht die Öffnung in dir, indem du in einem Setting bist wie hier im Satsang oder es dich überkommt, was Wahrheit ist, eine Öffnung in dir, ein Lichtblick, dass du plötzlich siehst, aha, das ist das, was wirklich eine Möglichkeit ist diese Sehnsucht zu stillen, also das Fehlen von etwas zu stillen; wann immer du dich dann entgrenzt und nicht mehr auf Objekte besinnst, sondern auf die Essenz von dir auf das, was wirklich Erfüllung bewirkt, nur das, was wirklich identisch mit uns ist, kann das bewirken, nichts anderes; dann bedeutet, dass du anfängst in dir dein Nervensystem umzustrukturieren, also die Nervenbahnen, die ansonsten die alte Geschichte transportieren, die Anhaftung an Umstände und die Idee, es gibt mir etwas und die Enttäuschungen darüber werden sozusagen mehr und mehr stillgelegt, weil sie nicht mehr bedient werden und du bedienst die Öffnung in das, was wirklich Erfüllung ist, deine wahre Natur als Folge davon den Frieden, Glückseligkeit, Liebe, Gelassenheit usw.; so nennen wir das ja, aber wir können auch ganz simpel sagen, du bist geöffnet in das, wo nichts fehlt und es ist entscheidend, dass durch die Wiederholung davon dein Nervensystem, das dir liefert und Muni erzählt ein Beispiel dazu; so ist es mit allen Aspekten in uns, die wir dauernd bedienen, die bekommen eine Energie, eine Qualität, eine Kraft im Nervensystem und tauchen dann irgendwann mal auf; Gewohnheiten sind ja Wiederholungen, d. h. du schaffst energetische Momente, die dann beliebig irgendwann mal in deinem Gewahrsein auftauchen und das sind häufig nicht nur die angenehmen Dinge, weil wir sind mehr damit beschäftigt zu vermeiden, weil es uns nicht gut geht, zu unterdrücken was auftaucht und genau diese Punkte sind es, die immer wieder die größte Kraft in uns haben und dann auch immer wieder auftauchen und zwar nicht, wenn wir wollen, dass sie auftauchen, sondern beliebig; auch im Erlösen von ihnen selbst tauchen sie auf, nämlich genau als das, wo sie da in das Nervensystem eingelagert wurden; am Beispiel von Minderwert, er wird ein ständiger Gast sein, den du eingeladen hast; mit anderen Worten, lade das nicht ein, was dich ansonsten die ganze Zeit belästigt... jetzt-tv.net