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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Isaac Shapiro: Was immer kommt ist willkommen / Whatever Comes Is Welcome

vor 2 Jahren
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Dieses Meeting mit Isaac Shapiro ist von / This meeting with Isaac Shapiro is from August 2017 (Jetzt-TV, Isaac Shapiro Meeting23).
Einer Besucherin sitzt neben Isaac, sagt sie hat immer wieder Stress mit Leuten. Sie wünscht sich eine Herz zu Herz Begegnung, fühlt sich blockiert, oft depressiv, sagt, sie jammert auf hohen Niveau, weil äußerlich alles okay ist. Schauen, ob wir gemeinsam sehen können, wie dieser Stress hochkommt, wie es funktioniert. Wie empfindest du, wie ich dir begegne? Angst, kommt hoch, wie fühlt es sich an, gibt es irgendeine Gefahr gerade? Nein. Die Angst muss aus der Vergangenheit kommen, wenn du das siehst, kannst du bemerken, du musst nicht vor irgendetwas Angst haben, oft ist es ein automatischer Widerstand gegen die Angst. Angst und Widerstand vermischen sich. Was macht der Widerstand, hilft es dir? Keine Kontrolle, der Gedanke, es stimmt irgendwas nicht mit mir, verstecken, Schamgefühle, alles gehört zu dem Widerstand; fühle, wie sich der Körper gegen die Angst widersetzt hat, ein Automatismus, obwohl geprüft wurde, da ist jetzt nichts. Was sagt das alles über dich aus? Identifikation, ein bisschen verschwindet sie, eigentlich ist es zum Lachen. Verändert es sich in unserer Begegnung? Entspannung, Freude. Es ist nicht so persönlich, automatisch. Das Erkennen, das es kommt ist schön. Du könntest der Gemeinschaft dienen, wenn du nicht für Geld arbeiten kannst, etwas zurückzugeben, die Zeit anders nutzen. Kann sich schwer abgrenzen und hat Angst, dann aufgefressen zu werden; eine gute Möglichkeit, das zu beobachten, damit zu spielen; hätte aber gerne mehr Spielgeld, Isaac sagt: Frag deinen Ehemann. Selbstständig sein, etwas von jemanden annehmen, geben, um etwas zu bekommen. Ist es immer noch stressig in der Begegnung mit Isaac? Schaue, wo ist der Widerstand, das Herz einfach zittern lassen, ganz sanft, es aufhalten zu wollen ist die Aktivität der Identifikation; schaue was passiert, wenn es frei ist in uns. Oft ist unsere Aufmerksamkeit dort etwas verändern zu wollen, sich selbst Maßstäbe zu setzten, vergleichen, das gibt nur Schwierigkeiten. Die Erfahrung kommt, geht durch uns durch und verschwindet wieder, wir können eigentlich gar keine Erfahrung festhalten. Im Tiefschlaf nehmen wir gar nichts mit. Eine neue Besucherin setzt sich zu Isaac. Es fühlt sich an, als ob sie aus ihrem Körper raus gehüpft ist; Isaac sagt, wir sind es nicht gewohnt so gesehen zu werden, du darfst mich gerne fühlen. Es fühlt sich an wie ein rein und herausgehen, das einfach wahrnehmen. Eine Schönheit im Nackt-Sein, die Grenzen werden respektiert, es ist kein Wollen da. Für Viele ist es wie ein spiritueller Bungeespringen. Ein neuer Besucher: Viel Druck in seinem Kiefer, Druck in der Familie. Den Druck fühlen, fühle die Traurigkeit, nimm alles auf. Viele von uns haben die Angewohnheit, sich unter Druck zu fühlen. Es ist ein automatisches, konditioniertes Verhaltensmuster. Stress scheint sehr im Westen verbreitet zu sein. Es wahrnehmen, ohne es verändern oder richten zu wollen; sehen wie es abläuft, fühle was in deinem Körper passiert, ob ein Gedanke mit involviert ist. Was für eine Funktion hat er, lenkt von der Trauer ab, bei der Trauer bleiben. Sich verloren fühlen ohne Stress, ohne etwas tun zu müssen. Orientierungslos. Loslassen, was ist hier; der Moment kurz bevor wir einschlafen, was geschieht. Kann jemand diesen Moment beschreiben? Leere, Fallen, purer Bliss, Heimgefühl. Eine Angewohnheit, Druck zu erzeugen, im Tiefschlaf ist es weg. Die Funktion ist Orientierung zu geben, es hat etwas mit Überleben zu tun. Der Stress versucht uns überleben zu helfen. Hilft uns das wirklich in diesem Moment? Die meiste Zeit ist es nicht notwendig, es verhindert die Fähigkeit, Freude zu empfinden. Konditionierter, automatischer, unbewusster Mechanismus; hier können wir sehen, dass es nicht notwendig ist. Misstrauen, wir vertrauen dem Misstrauen. Hilft dir das? Meistens nicht. Isaac liebt diese Naturreservate, Raubtiere, andere Tiere, sie sind wachsam, aber nicht gestresst, bei Dauerstress würden sie sterben. Wir sind auch nicht so designt. Schauen, ist es wirklich notwendig in diesem Moment? Es fühlt sich an wie ein Giftcocktail, der versucht beim Überleben zu helfen, aber auch umbringen kann, wie Rauchen. Alles, was wir wissen ist, dass wir hier sind und wir haben einen Termin mit dem Tod, wir wissen nicht wann. Wir haben die Gewohnheit zu denken wir wüssten, was oben ist. Der erste freie Fall scheint sehr erschreckend, unser ganzer Planet ist wie im freien Fall. In den Schlaf treten ist eine Art freier Fall. Die tiefste Frage ist, wer bist du? Ich bin hier, das wissen wir, jegliche Erfahrung scheint zu kommen und zu gehen, alles verändert sich jeden Moment. Du bist des Beobachtens gewahr, aber du kannst keinen Beobachter entdecken, eine Aktivität, die in dir stattfindet, der du gewahr bist. Alles passiert einfach. Kannst du einen Sinn erkennen? Auch ohne Orientierung überlebst du immer noch.