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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Andreas Mueller: Nicht etwas, weder ein Beobachter, noch ein Gewahrsein, noch eine Person

vor 1 Monat
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Dieser Talk mit Andreas Müller ist von April 2019 (Jetzt-TV, Andreas Müller, Talk65). - Seid ihr alle da?…; was bringt dieses illusionäre Ich zum kollabieren? Letzten Endes passiert es natürlich nie wirklich; es gibt keine Ursache, keinen Grund dafür; es kann auch durch nichts gefördert werden und durch nichts aufgehalten werden. Da ist in dem Sinn noch nicht mal ein Ziel, es ist nicht mal so was wie, „es sollte eigentlich passieren“; das findet im Prinzip auch wieder nur statt für die Idee von Ich-bin, das einfach in der Annahme lebt, dass „mein Leben“ irgendwohin führt, dass das ein Ziel hat, das da noch was kommt und wenn es jetzt dieser Botschaft hier begegnet, denkt es natürlich: Na gut, das neue Ziel ist vielleicht das Ende von ich, aber dass überhaupt das Ende von Ich-bin einen Wert an sich findet im Prinzip wieder nur statt für die Person; es gibt gar nichts, was daran arbeitet, jetzt im Großen auch, überhaupt nicht. Und natürlich, jede Idee von es zu fördern, im Prinzip geht nur von einer Person aus, die hofft, dass da was passiert, was mir einen Vorteil gibt. Der Wunsch dahinter ist nie wirklich das, was hier gesagt wird, das Ende von Ich-bin, sondern letztendlich ist die Idee auch, das da jemand da ist, der diesen Vorteil erfährt; die Idee, dass es da einen scheinbaren Umstand gibt, nämlich nicht ich zu sein, der besser ist wie der jetzige Umstand; außerdem wird es wieder benutzt vom Ich-bin, um sich zu bestätigen; Ich-bin bestätigt sich in allem stetig selbst; dadurch, dass es ist und macht und tut, natürlich letztlich alles, was es tut, für mich ist, auch mein Ende, es ist nachher irgendwas, was mir einen Vorteil bringen soll; das ist natürlich das, was scheinbar passiert. Andreas würde nicht sagen, das es falsch ist; aus sich heraus ist es das, was passiert; d. h. zu Ich-bin zu sagen: Jetzt stell dich mal nicht so an, jetzt leide mal nicht, es ist doch alles gut hier, reiß dich mal zusammen – keine Chance, das ist nicht das, was hier gesagt wird. Natürlich wurde gesagt, dass Leiden illusionär ist, aber letztendlich, weil schon die „Ursache“ keine Realität hat, aber nicht, weil da jemand ist, der jetzt endlich lernen sollte, alles dankbar anzunehmen, ect.. Andreas Eindruck ist letztendlich das Erleben von Gewahrsein, dass „das Aufwachen“ ohne Grund passiert, es gibt keine Ursache dafür; könnte man sagen, so wie das Ende von Ich-bin ohne Grund passiert, passiert auch die scheinbare Geburt von Ich-bin grundlos, das da wirklich was geboren wird passiert gar nicht, aber klar im Erleben fühlt es sich so an. Seinen Namen zu kennen oder auch das Wort „Ich“ zu benutzen braucht letztendlich nicht wirklich einen Erlebenden;.. dieses ganze Funktionale, sich mitteilen können, Ich zu sagen, hat letztendlich noch gar nichts mit einem Erleben davon zu tun, es ist einfach ein „Funktionieren“, scheinbar; insofern nichts Antrainiertes, es ist auch nicht wirklich eine Reaktion auf was. Ist es denn zwangsläufig, dass Ich-bin passieren muss, hat Andreas schon mal jemanden getroffen, bei dem es nie passiert ist? Nein, aber trotzdem würde er keine Nägel draus machen; spielt eigentlich auch keine Rolle, für wen; so oder so, eben das, was scheinbar passiert, was keine Erklärung braucht, was nie wirklich passiert. Aus der Sicht von Ich-bin bleibt es im Prinzip etwas, was ich glauben kann oder auch nicht; in letzter Konsequenz spielt es auch keine Rolle; ein Besucher sagt: Es ist immer wieder gleich hoffnungslos hier herzukommen. Letzten Endes die Unmöglichkeit aus der Sicht von Ich-bin, dass es als Erfahrung seine Anwesenheit nicht infrage stellen kann, unmöglich; es kann sich als Idee diese Frage stellen, was wenn es mich nicht gibt?, aber in der Erfahrung ist es unmöglich, weil es sich genau in sich widerspricht; es auch wollen, aber eben als Erfahrung. Im Prinzip ist es Ich-bin völlig egal, ob es vollkommen ist oder nicht, es ist nur wichtig, das ich es sehen kann; ab dann hat es für mich einen Wert. Das ich real sehen kann, das alles real Einheit ist, wird sich nie erfüllen und gleichzeitig ist es das, was scheinbar passiert; es braucht dieses Sehen gar nicht, das könnte man sagen, das ist nachher die Überraschung letztendlich, etwas was sich Ich-bin überhaupt nicht vorstellen kann, weil die ganzen Bemühungen, das ganzen Leben hat darauf abgezielt, dass ich an den Punkt kommt, wo ich das sehen kann, aber dass das überhaupt nicht benötigt wird; unglaublich, dass ich da gar nicht ankommen muss, dass da gar niemand ist. Kein Zustand, es ist einfach natürlicherweise; letzten Endes, warum es so ist, wie es ist, bleibt unbeantwortet; es ist aber natürlich nicht so, dass Andreas es sehen würde. Tendenzen bleiben, sie werden niemanden zugeordnet; es gibt eine scheinbare Reaktion, aber darin ist nichts, was sich auf irgendeine Art als etwas erfährt, weder als Beobachter, noch als Gewahrsein, noch als ich bin eine Person oder ich bin der Verstand,... jetzt-tv.net