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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Andreas Müller: Liebe ist die natürliche Realität – was eine Geschichte ist

vor 1 Jahr
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Interview mit Andreas Müller von August 2018, Fragen von Devasetu und Nikhila (Jetzt-TV, Andreas Mueller Interview09). Andreas hat nicht viel zu sagen; letztendlich schwingt in dem Erleben dieses Unbefriedigt-sein mit, subtiles Unwohlsein, unerfüllt sein; weil Ich-bin sich aber gleichzeitig als Täter oder als Verantwortlichen erlebt, bis zu einem gewissen Grad schwingt auch immer mit, ich bin schuld dran; auf eine Art ein schlechtes Gewissen; wenn ich wüsste, wie Leben geht, wenn ich irgendwas richtig machen würde, dann wäre ich erleuchtet, erfüllt, frei oder hätte ein glückliches Leben; wenn ich anders wäre; scheinbar überlebt es auf dem Aktiv-sein; das Erleben von Ich-bin ist das, was scheinbar passiert oder passieren kann; Ich-bin hat gar keine Autonomie, es existiert gar nicht als eine getrennte Instanz; die meisten Menschen erleben sich als jemand, wenn es das ist, was scheinbar passiert, ist es das. Warum hat Andreas den Begriff Ich-bin gewählt und nicht Persönlichkeit, der Ich-Gedanke oder Ich-Illusion? Die Persönlichkeit ist das, was scheinbar passiert und braucht im Prinzip kein Erleben; Einheit als das; aus der Sicht von Ich-bin bin ich ein Erleben und nicht nur ein Gedanke; Ich-Illusion, ja, die natürlich auch nur scheinbar ist. Ist bei Andreas noch eine Persönlichkeit? Ja, scheinbar, da ist natürlich kein Erleben von einer Persönlichkeit. Was ist der Unterschied zwischen Persönlichkeit und Individualität? Letztendlich ist jeder individuell, aber es ist eben nur scheinbar; individuell, das Erleben davon wäre Ich-bin; aus der Sicht von Ich-bin ist das die einzige Realität; du bist real so und ich bin real so, das wäre die Illusion. Und die Wirklichkeit? Die Wirklichkeit ist in dem Sinn schwierig, aber was scheinbar passiert ist, dass du bist, wie du bist und ich bin, wie ich bin; sind es auch die Konditionierungen; haben sich Konditionierungen bei Andreas verändert oder sind weggefallen? Da müsste man andere Leute fragen. Andreas hat mal gesagt, dass sich nach diesem Auflösen vom Ich so alte Traumatas, sich nach und nach so auslaufen; immer mehr wegfällt? So was scheint zu geschehen; Andreas kann nicht viel dazu sagen; im Prinzip noch nicht einmal ein Erleben davon, dass es so funktioniert; es gibt kein Arbeiten an etwas; es scheint simpel und einfach abzufallen, vielleicht könnte man sagen, es wird nicht mehr unterstützt und fällt dadurch ab, aber auch niemand da, der es erlebt, es als eine reale Veränderung erlebt. Manche Lehrer nennen es ja Vasanas, alte Strukturen; die sich auflösen; es ist einfach das. was scheinbar passiert für niemand. Es gibt gar kein Erleben von früher und heute, drüber nachdenken passiert eigentlich nicht; was passiert denn im Verstand? Keine Ahnung, es findet kein Nachdenken statt; Ich-bin denkt mit; es ist nur Denken, es ist eher ein Monolog, es hört keiner zu, unmöglich eine reale Aussage dazu zu geben; letztendlich niemand übrig, der dieses Weggefallen sein erfährt. Bestimmte Prozesse werden ja automatisiert wie Autofahren, ist für Andreas das ganze Leben so ein automatisierter Ablauf? Auf eine Art könnte man das so sagen; es hört sich ein bisschen tot an, letztendlich läuft da nichts ab; ja, die Illusion, das darin jemand bewusst lebt und eingreift, dieses Erleben findet nicht statt, es scheint etwas Automatisiertes zu haben. Steht da ein Stille oder Leere dahinter? Nein, es steht nichts dahinter, das, was scheinbar passiert, ist eben leer und voll, aber dem liegt nichts zugrunde. Das Volle ist die Liebe? Könnte man so sagen. Was versteht Andreas unter Liebe? In dem Sinne gibt es keine Liebe, dass es voll und satt ist, könnte man als Liebe bezeichnen, letztendlich ist da niemand da, der es kennt. Devasetu findet, wenn Andreas so Talks gibt, das ist Liebe. Das könnte man sagen, Liebe ist die natürliche Realität; letztendlich nicht etwas und nicht kennbar; es ist alles auf seine eigene Art für niemand stimmig, das ist Liebe, klaro. Andreas vermittelt nichts, also kann man auch nicht sagen, es hat sich etwas verändert in seiner Vermittlung? Nicht wirklich. Macht es einen Unterschied, in welcher Sprache Andreas spricht; wie ist es, wenn in eine andere Sprache übersetzt wird? Hat Andreas es angestrebt, jetzt international zu wirken? Andreas hat es nicht von vorneherein ausgeschlossen, aber es war überhaupt nichts angestrebt; es stand nie ein Plan dahinter, gibt es auch heute noch nicht; die Gelegenheiten ergeben sich einfach so. Was ist die Voraussetzung dafür Andreas einzuladen?.... jetzt-tv.net