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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Andreas Müller: Alles ist komplett und stimmig und ganz, genauso wie es ist

vor 1 Monat
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Dieser Talk mit Andreas Müller ist von April 2019 (Andreas Müller, Talk64). Na gut. Herzlich willkommen. Das, was scheinbar passiert, ist alles, was es gibt, es gibt nichts anderes und es gibt vor allem keine zusätzliche Verwirklichung hier zu; d. h. das ist komplett und stimmig und ganz, genauso wie es ist, es gibt da nichts anderes dazu, es gibt nichts darin und es gibt nichts außen herum, nichts daneben, es kommt kein nächstes, es gibt kein Vergangenes in dem Sinn, das ist alles und es ist nicht etwas, könnte man sagen, das, was passiert: Sitzen im Zimmer, atmen, denken, fühlen ist nicht etwas, es ist keine Sache, was es ist weiß keiner; vor allem weil keiner da ist, d. h. es gibt keine getrennte Instanz, könnte man sagen, in Bezug auf das, worüber wir heute besprechen, wäre genau das der Traum oder die Illusion, nämlich das Erleben, jemand oder etwas zu sein und dass hier etwas ist, das Ich-bin und zwar als Erleben; eine völlige Illusion, dass hier ein Selbst ist, dass hier jemand ist, der sich seiner Anwesenheit gewahr ist oder dass diese Anwesenheit etwas Reales ist und die ganze Idee von einer Suche, die Idee von einer zusätzlichen Realisation, nämlich dass ich erleuchtet werde, ankomme, das ich ein erfülltes Leben lebe als Person, dass ich das Ich verliere, dass irgendwas passiert, dass zu dem, was passiert, eine zusätzliche Realisation stattfindet, die es dann ganz macht – all das ist Teil dieses Traumes, dass ich jemand bin oder dass hier etwas ist, das ich bin in Abgrenzung zu allem anderen; automatisch, wenn ich etwas bin, ich was Eigenes bin, ist alles andere nicht ich und das wäre das getrennte Erleben, d. h. im Erleben der Person bin ich etwas und alles andere ist auch etwas, eins davon bin ich und alles andere bin ich nicht; man könnte sagen, die Person erlebt sich von einer fremden Welt umgeben; meine Aufgabe ist dem, was mir begegnet, mit dem „Fremden“ richtig umzugehen; richtig umgehen natürlich immer in der Hoffnung, dadurch diese zukünftige, zusätzliche Realisation zu erfahren und das könnte man sagen ist grob das persönliche Setup; ..das scheinbare Dilemma daran ist, dass das Erleben, eine Person zu sein, nur daraus besteht; d. h. sobald da jemand ist, findet eine Suche statt, aber niemals ein Ende davon oder ein Finden, niemals ein Ankommen innerhalb dieses Erleben und Befreiung; so wie es hier verstanden oder besprochen wird, wäre das Ende dieses kompletten Erlebens Befreiung, das wäre das Ende des Erlebens, dass hier etwas ist, was ich bin und ganz automatisch verpufft damit die suchende Energie; die suchende Energie und die Person zu sein ist quasi Eins, könnte man sagen; d. h. die Suche endet nicht durch ein Finden, die Suche endet nicht im Ankommen der Person in einer Wahrheit oder einem Verständnis oder in irgendwas, die Suche endet „im Tod“ der Person, im Ende des Erlebens, dass ich jemand bin, nur auch das entpuppt sich als Geschichte, denn im Sterben wird offensichtlich, dass es das da gar nichts ist, das lebt oder man könnte sagen, diese Anwesenheit hat und hatte nie Substanz; die Überraschung deshalb, im Ende endet gar nichts; d. h. es ist auch eine Geschichte, dass da etwas ist, das noch stirbt oder noch sterben kann und die zweite Überraschung, dass im Abwesenheit eines „Erlebenden“ ist, das was passiert, absolut stimmig und satt und vollkommen, allerdings für niemanden, d. h. es gibt keine zusätzliche Erfahrung davon und dann könnte man sagen, auch mit dem Erfahrenden ist das, was passiert, stimmig und vollkommen, aber eben auch für niemand und nicht für den Erfahrenden; in diesem Sinn: das ist kein Teaching, Andreas hat für den Sucher nichts anzubieten, außer dem Hinweis, den scheinbaren Hinweis, dass der Sucher nicht existiert, da ist niemand, da ist niemand da; insofern: DAS ist es, mehr gibt es nicht; es gibt kein Ziel hier; das hat keine Richtung; es kann intelligent wirken, es kann in der Geschichte wirken: ah, ich verstehe was; wobei Sitzen in einem Zimmer nicht intelligent ist, man könnte sagen, es ist ein Wunder; es ist absolut unerklärlich; wie kann eine Suche enden, die es gar nicht gibt?; absolut unlogisch; in der Frage steckt genau das Dilemma drin; Ich-bin könnte versuchen diese Position einzunehmen; es könnte versuchen. eine ganz neutrale Beobachterrolle einzunehmen oder sich ganz weit zurückzuziehen oder es würde einfach denken, die persönliche Geschichte ist die Illusion und dann sagen, da ist niemand oder so was, aber es wäre immer mit einer Art Mühe verbunden und es wäre immer eine Position aus dem Verständnis raus; es scheint so zu sein, dass das Erleben von Anwesenheit, dass da einfach ein feines Unbefriedigt-sein mitläuft; es ist einfach schon ein getrenntes Erleben, letztendlich gibt es hierfür auch keine logische Erklärung; letztendlich kann es nicht erklärt werden, weil es nicht real passiert, aber es ist das, was scheinbar passiert; aus dem Unbefriedigt-sein kommt die suchende Energie und da beginnt dann die Mühe;... jetzt-tv.net