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ExpressZeitung Nr. 8 Juni 2017 Thema: Staatsterror

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Staatsfeind oder feindlicher Staat? - Wer steckt hinter dem Terror?

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Mit den Gastautoren: Gerhard Wisnewski & Daniele Ganser!

Geschichtlich war Terrorismus für Staaten immer ein probates Mittel zur Einschüchterung der eigenen Bevölkerung und zur Verfolgung eines Feindes, doch bei der Suche nach einem Schuldigen wird die Regierung heute systematisch von Staat und Presse ausser Acht gelassen. Das gibt Anlass zu Misstrauen, denn sowohl die Frage nach dem Hauptprofiteur der Anschläge als auch handfeste Beweise wie aufgedeckte Regierungs-Dokumente, Universitäts-Studien und Zeugenaussagen deuten auf die Regierung als wahren Drahtzieher des Terrors hin.

Dem beinahe alltäglich gewordenen Terrorismus steht die heutige Gesellschaft ohnmächtig und apathisch gegenübersteht, ohne auch nur im Geringsten zu erahnen, dass deren Ursprünge und Hintermänner erwiesenermassen viel mehr in den eigenen Regierungen zu finden sind als in den zerklüfteten Schluchten des afghanischen Hochlandes. Ein Blick in die Vergangenheit genügt und man findet unzählige Beispiele von staatlich organisiertem Terror, die der eigenen Bevölkerung als Taten anderer Gruppen oder Länder verkauft wurden, um damit das eigene Handeln zu rechtfertigen.

Alle Kriege bis in die Neuzeit wurden beispielsweise als notwendige Reaktion auf eine Aggression des Gegners losgetreten. Im Nachhinein betrachtet haben dies so gar nie stattgefunden oder wurden in irgendeiner Weise provoziert oder gar als verdeckte Operation unter falscher Flagge selber organisiert.

Staaten organisier(t)en Terroranschläge, um Wahlergebnisse zu beeinflussen oder bei der Bevölkerung unliebsame Überwachungsgesetze zu begründen. Mit Terror erwirken Staaten die gewünschten Veränderungen, für die sich deren Bevölkerungen ansonsten nie gewinnen lassen würden.
Natürlich spielen die Massenmedien auch hier wieder eine Schlüsselrolle: Immer wieder schaffen sie es quasi nach Schema, Sichtbares unsichtbar zu machen und völlige Nebensächlichkeiten ins Zentrum des vermeintlich öffentlichen Interesses zu rücken. Zwingende Fragen, die gestellt werden müssten oder offensichtliche Zusammenhänge und Indizien, die bei Anschlägen in eine komplett andere Richtung führen würden als zu einem wirren Einzeltäter mit islamistischen Hintergrund, all dies wird entgegen jeglicher journalistischen Ehre ausgeblendet und ignoriert.

Stattdessen werden die Menschen mit zu Topstorys aufgeblasenen Nichtigkeiten und Nebensächlichkeiten gefüttert und abgelenkt. Wo ging der vermeintliche Täter zur Schule, hatte er Schulden, war er gar psychisch gestört und wo hat er vor dem Anschlag gegessen? Solche und ähnliche Fragen als journalistische Recherche zu verkaufen, entbehrt jeglichem Anstand und Respekt gegenüber einer intelligenten Leserschaft.

Wird ein Terroranschlag im Auftrag eines Dritten ausgeführt, dann ist der Täter schlicht nur das ausführende Instrument und eben nicht der Urheber! Dieses Instrument zu beleuchten ist dasselbe, wie wenn man sich bei einem Mordfall ausschliesslich mit der Tatwaffe auseinandersetzt und alles im Zusammenhang mit dem Täter (Urheber) ausblendet und ausser Acht lässt. In jedem allabendlichen Krimi sucht der Kommissar nach den Hintergründen, den Beweggründen und dem Motiv des Täters (Urhebers). Bei Terroranschlägen stehen jedoch einzig die Täter (Instrumente) im Fokus – und alles andere bleibt verborgen.

Ist eine Lüge gross genug, wird sie unsichtbar. Damit dies nicht so bleibt, haben wir auch in dieser Ausgabe versucht, Ihnen Unsichtbares im Bereich des Terrorismus’ sichtbar zu machen damit die Zusammenhänge erkennbar werden.

Ihr Team der ExpressZeitung